2026
Am Sonntag, dem 11.01.2026, trafen sich zum neunten Mal rund 180 Mitglieder der Frankenthaler Service Clubs Lions, Rotary und Soroptimist mit ihren Familienangehörigen im Frankenthaler LUX Kino, um bei Sekt, Wasser und Laugengebäck gleich am Jahresanfang eine Spendenaktion umzusetzen.
Auf dem Programm stand der Film „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße".
Der Film erzählt von Michael Hartung, dem Besitzer einer hoffnungslos überschuldeten Videothek, der sein Leben lang offenbar auf das falsche Pferd gesetzt hat. Als ihn ein ehrgeiziger Journalist mit dessen Recherchen konfrontiert, ändert sich für den charmant-melancholischen Micha schlagartig alles. Der Journalist behauptet, Micha habe vor mehr als drei Jahrzehnten als Angestellter der damaligen Reichsbahn die größte Massenflucht aus der DDR mitorganisiert. Von einer verlockenden Gage verführt, bestätigt Micha die Geschichte, obwohl nur wenige Bruchstücke davon der Wahrheit entsprechen. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Bestseller-Roman von Maxim Leo.
Der Erlös der Veranstaltung kam in diesem Jahr dem Förderverein des Stadtkrankenhauses Frankenthal zugute. Die projektbezogene Spende war für die Eltern-Kind-Einheit der psychiatrischen Abteilung der Stadtklinik bestimmt. Dort werden psychisch erkrankte Elternteile gemeinsam mit ihrem Kind im Alter von null bis zwei Jahren stationär aufgenommen. Das Angebot schafft Raum für die Behandlung der Erkrankung des Erwachsenen und zugleich für Bindung, Austausch, Entlastung und Unterstützung in einer für die ganze Familie schwierigen Zeit.
Der symbolische Spendenscheck wurde von Ralph Hoffmann, der stellvertretend für alle beteiligten Serviceclubs sprach, an Chefarzt Dr. Matthias Münch übergeben. Die tatsächliche Spendensumme wurde im Anschluss noch weiter aufgestockt.
